Neuigkeiten rund um die MEB

- Sicher mit Strom versorgt

Sicherer mit Strom versorgt

In der Kreiener Straße in Lübz werden neue Hausanschlüsse verlegt. Die Stadtwerke wollen 2017 insgesamt rund 250 000 Euro ins Stromnetz investieren.

 

 

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Wie alle Unternehmen stellen auch die Lübzer Stadtwerke für jedes Jahr einen Investitionsplan auf. Viel Geld ist seit der Wende unter anderem schon in die Erneuerung des Stromnetzes geflossen, um ebenfalls in diesem Bereich eine so sichere Versorgung wie nur möglich sicher zu stellen. Dabei geht es zum Beispiel um den Austausch von Transformatorenstationen und 20 000- sowie 1000-Volt-Leitungen.

Letzteres geschieht seit Anfang März in der Kreiener Straße, wo eine Meyenburger Firma beiderseitig in den Bürgersteigen auf einer Länge von insgesamt rund 300 Metern neue mit bis zu 1000 Volt belastbare Hauptkabel verlegt. Anlass dafür, die Arbeiten in Angriff zu nehmen, ist, dass es hier in der Vergangenheit öfter Störungen gab. Die alten, im Boden liegenden Leitungen stammen vermutlich aus den 1950er-Jahren und sind vielfach marode. Bei den Fachleuten ist schon in eigenem Interesse volle Konzentration gefragt: 25 Häuser werden ans neue Kabel angeschlossen, während dies unter voller Spannung steht. So hält man die Zeit ohne Strom möglichst kurz. Die etwa 60 000 Euro teuren Arbeiten wurden mit den Anwohnern vor Beginn der Maßnahme abgestimmt.

In diesem Jahr sind den Stadtwerken zufolge vier weitere Baumaßnahmen am 20kV-Netz geplant. Neue Hauptleitungen sollen im Mai von der Marienstraße bis zum Hafen, Mitte Juni von der Trafo-Station am alten Kino bis zur Jahnstraße, im September von der Bachstation an der Archimedischen Schraube neben dem Ziegenmarkt bis zum Tiefen Tal und von dort bis zum Rathaus verlegt werden. „Alles zusammen genommen investieren wir in diesem Jahr rund 250 000 Euro in die Stromversorgung – die bisher kleinste Größenordnung seit unserem Bestehen. Weniger war es noch nie“, sagt Stadtwerke-Geschäftsführer Karl-Heinz Dobbertin. Im Laufe der Jahre sei es gelungen, ein insgesamt zuverlässiges Stromnetz in Lübz aufzubauen. Vergessen dürfe man jedoch nicht, dass auch die neuere im Boden verlegte Technik großen Belastungen wie etwa Feuchtigkeit ausgesetzt sei und deshalb vergleichsweise schnell altere. Außerdem müsse auch die neue Technik gewartet werden. Hinzu komme die Reparatur von Schäden besonders bei Bauarbeiten, die niemand weder absichtlich noch leichtsinnig verursachen werde, doch man müsse sie reparieren, was auf jeden Fall zusätzlich mit Kosten verbunden sei. 

 

SVZ den 28.03.2017

 

- Spanierin macht Praktikum im DRK-Bürgerhaus

Spanierin macht Praktikum im DRK-Bürgerhaus

 

Zwischen den alten Damen sitzt ein junges Mädchen – Rosana Hernandez aus Teneriffa absolviert im DRK-Bürgerhaus in Meyenburg ein vierwöchiges Praktikum. Die junge Frau kam mit ihrem Freund nach Deutschland. Der gelernte Elektroniker fand einen Job bei der Meyenburger Elektrobau (MEB). Einziges Problem: die Sprache.

 

Meyenburg.

„Bingo!“ – Eine der Damen am großen Tisch im Bürgerhaus des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in der Meyenburger Marktstraße hat Glück: Sie hat die richtige Zahl auf ihrem Zettel. Die anderen suchen noch und streichen die Kästchen ab. Zwischen den Frauen sitzt die 17-jährige Rosana Hernandez aus Teneriffa. Sie ist erst seit vier Monaten in Deutschland, spricht kaum die Sprache. Aber es klappt: Auch wenn hier und da die Hände eingesetzt werden. Die junge Spanierin macht ein vierwöchiges Praktikum bei dem sozialen Träger.

„Die Firma Meyenburger Elek­trobau (MEB) hat uns angesprochen“, erklärt Marko Fischer, Leiter des DRK-Pflegedienstes „Am Schlosspark“. Die Firma hatte einen jungen Mann aus Spanien angeworben. „Alejandro Cuellar Perez ist gelernter Elektroniker“, erzählt Ramona Pfanz, Verwaltungsleiterin bei der MEB. Der 27-Jährige, der die Woche über meist auf Montage ist, kam nicht allein nach Deutschland. Er brachte seine 17-jährige Freundin mit – natürlich mit dem Einverständnis der Eltern, versichert Marko Fischer. In Eigeninitiave versuchen die Meyenburger nun, dem jungen Paar den Start in der neuen Heimat zu erleichtern.

 

Kommunikation per Übersetzer-App

„Und Rosana hat sich zu Hause einfach gelangweilt“, so der DRK-Pflegedienstleiter. Nachdem Ramona Pfanz den Kontakt hergestellt hatte, fand Marko Fischer schnell einen Weg, mit dem allen geholfen war. Seit dem 23. Januar ist Rosana Hernandez im DRK-Bürgerhaus, spielt mit den Seniorinnen Mensch-Ärgere-Dich-Nicht, malt, deckt den Tisch oder geht mit den Frauen spazieren. Diese haben die junge Spanierin gut angenommen, sie ist ein Teil der Gruppe. „Die Kommunikation funktioniert“, hat Marko Fischer beobachtet. Wenn er sich mit Rosana unterhalten will, benutzt er die eigens installierte Übersetzer-App auf seinem Smartphone.

Rosana fühlt sich wohl in Meyenburg, sagte sie. Die 17-Jährige hat sich gut eingelebt. „Ich habe viel Spaß mit den alten Damen.“ In Spanien – ihre Mutter lebt auf Teneriffa, der Vater in Amerika – habe sie eine Schule für Gartenbau besucht, was ihr nicht so gefallen hat, erzählt Ramona Pfanz. Sie könnte sich vorstellen, umzusatteln und einen Beruf im sozialen Bereich zu erlernen.

 

Aus der Pension in die eigene Wohnung

Ob sie Angst hatte, als sie von Teneriffa nach Deutschland zog? Rosana schüttelt den Kopf und schmunzelt. Auch die deutsche Küche sagt ihr zu: Sie wird täglich über das Mittagsangebot des Bürgerhauses mitversorgt. „Wir machen auch Spinat mit Ei und Kartoffeln oder Sülze – noch nie hat sie etwas abgelehnt“, strahlt Marko Fischer.

Ramona Pfanz hat der jungen Frau und ihrem Freund bei Vielem geholfen, zum Beispiel bei Behördengängen oder der Wohnungssuche. Im Oktober 2016 hatte Alejandro Cuellar Perez seinen Job bei der Firma angetreten. Bis auf die Sprache laufe das sehr gut. „Zunächst haben die beiden in einer Pension gewohnt“, erzählt die MEB-Mitarbeiterin. Seit Januar leben sie in einer kleinen Wohnung. „Wir waren zusammen in Pritzwalk, haben dort Möbel und Hausrat besorgt, die viele Leute gespendet haben.“ Am Sprachproblem arbeiten alle gemeinsam: Viel ergibt sich in den alltäglichen Begegnungen, außerdem versucht Ramona Pfanz, für die beiden Spanier Deutschkurse zu organisieren. So soll demnächst einer in Pritzwalk starten.

Marko Fischer sieht die junge Spanierin als Bereicherung im Bürgerhaus-Alltag. Das Praktikum werde übrigens nicht bezahlt – Rosana ist aus Überzeugung dabei. „Ich hoffe, dass uns die beiden erhalten bleiben“, sagt Ramona Pfanz.

Das Meyenburger DRK-Bürgerhaus, 033968/56 05 60, bietet wochentags ambulante Betreuung an.

 

Von Beate Vogel

MAZ vom 09.02.2017

- MEB begrüßt sieben neue Lehrlinge

MEB begrüßt sieben neue Lehrlinge

Im Ausbildungsjahr 2016 starten bei der Firma Meyenburger Elektrobau MEB insgesamt sieben Lehrlinge. Sie lernen im Elektrobereich, in der Verwaltung und im Planungsbüro. Geschäftsführer Gert Altenburg freut sich, dass auch zwei ausländische Lehrlinge unter den Neuzugängen sind.

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Meyenburg

. Sieben neue Lehrlingen konnten Geschäftsführung und Ausbilder der Firma Meyenburger Elektrobau (MEB) im neuen Jahrgang begrüßen. Am Freitag trafen sich die Auszubildenden des ersten Lehrjahres mit denen der Vorjahre zum Azubifrühstück.

MEB-Geschäftsführer Gert Altenburg war besonders erfreut darüber, dass in diesem Jahr mit dem jungen Farhad Aghaee, der seit einem Jahr in Deutschland lebt und sehr gut Deutsch spricht, auch ein Afghane dabei ist. Der Spanier Juan Jose Benitez Reyes ist der einzige, der aus dem bundesweiten Ausbildungsprojekt MobiPro-EU übrig geblieben ist. „Dabei hatten wir sechs, sieben Teilnehmer, aber die Bewerber sind alle wieder nach Hause gefahren.“ Altenburg und Ausbilder Dirk Radatz zeigten sich sehr enttäuscht darüber, mit welch enormem Aufwand das Programm betrieben wurde und wie wenig junge Leute dabei geblieben sind.

Insgesamt beginnen fünf Lehrlinge eine Ausbildung zum Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik bei der MEB, einer geht zur Tochterfirma Prignitzer Fernmeldeanlagenbau in Berlin-Hoppegarten. Erstmals bilden die Meyenburger einen jungen Mann im Planungsbüro zum Systemplaner aus. „Das hieß früher Elektrozeichner“, erklärte Altenburg. Eine junge Frau lernt in der Verwaltung Kauffrau für Büromanagement.

Umkämpfter Wettbewerb unter Auszubildenden

Die Anforderungen in der Ausbildung seien in diesem Jahr härter geworden, informierte Altenburg die Azubis – auch die aus den Vorjahren. „Die Bewertung der fachlichen Kenntnisse rückt stärker in den Focus.“ Wichtig seien neben den Berufsschulleistungen auch das allgemeine Auftreten und die Umgangsformen. Das bewerteten die Meyenburger zum ersten Mal in einem kleinen Wettbewerb unter den Azubis des zweiten Lehrjahres: Eigeninitiative, Arbeitsqualität und Zuverlässigkeit wurden zum Beispiel auf den Bewertungsbögen verzeichnet, die die jungen Leute einreichen sollten. „Unter den drei ersten gab es einen harten Kampf“, freute sich Altenburg. Gewonnen hat ihn schließlich Marvin Meyer, der von der MEB mit einem hochwertigen Tabletcomputer belohnt wurde.

Gut besetzte Lehrstellen

Gert Altenburg und seinen Mitarbeitern ist die Integration wichtig. Das gab der Geschäftsführer auch den Neuen mit auf den Weg: „Wir müssen darauf achten, dass wir den ausländischen Mitarbeitern mit Respekt begegnen“, sagte er. Er bitte darum, dass sich alle daran gewöhnen, „dass wir mit anderen Nationalitäten zusammen leben und arbeiten. Das ist der europäische Gedanke.“

Mit den insgesamt sieben Azubis sind die Lehrstellen bei der MEB dieses Jahr gut besetzt. Es gab auch schon andere Jahre, in denen sich kaum jemand fand. „Die Rekrutierung der Azubis ist ein Riesenaufwand“, sagt Dirk Radatz. Eine Möglichkeit der Orientierung für junge Leute bieten zum Beispiel Ferienarbeit oder bezahlte Praktika in der 9. Klasse. „Das ist besser, als wenn sie eine Lehre anfangen und dann abbrechen“, so Geschäftsführer Altenburg.

Von Beate Vogel

MAZ vom 07.11.2016

- 2. Prignitzer Karrieretag

Prignitzer Express 09.12.2015

- Mobile Fabrik Meyenburg

Möbelwerk und MEB finanzieren Schulprojekt

 

Mobile Fabrik in Meyenburg läuft weiter

Das Projekt „Mobile Fabrik“ kann an der Meyenburger Grundschule bis zum Schuljahresende weiterlaufen. Das Möbelwerk und die Firma Meyenburger Elektrobau finanzieren das Projekt, bei dem Ausbilder Sven Grünke mit den Kindern vor Ort werkelt und bastelt. Gestern war Termin in der kleinen Werkstatt.

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Meyenburg. Kabel, blinkende Lichter, kleine Motoren und Holz verbindet Jens Grünke mit den Kindern in Meyenburg, wenn er die Grundschüler mit seiner „Mobilen Fabrik“ (Mofa) in der Werkstatt der Grundschule anleitet. Und die sind begeistert bei der Sache, sagt er: Sie sägen, feilen, schmirgeln, löten und lackieren, was das Zeug hält. Aktuell entsteht ein kleiner Tannenbaum aus Holz, der mit bunten Lämpchen bestückt wird.

Das Projekt Mofa kann dank des Engagements zweier großer Meyenburger Firmen – aus den Branchen Holz und Elektrik – nun bis zum Sommer verlängert werden. Am Mittwoch schauten sich deshalb Dietmar Gornig, Geschäftsführer des Möbelwerkes, und Gert Altenburg von der Firma Meyenburger Elektrobau in der Werkstatt um: Die beiden Firmen stellen für das gesamte Schuljahr je 1800 Euro bereit, um den Einsatz Jens Grünkes an der Meyenburger Grundschule zu finanzieren.

Ins Leben gerufen wurde Mofa 2012 vom Verein Wachstumskern Autobahndreieck Wittstock und der Bildungsgesellschaft Pritzwalk. Die Heiligengraber Grundschule war die erste, die das Angebot über die Ganztagsbetreuung nutzen konnte. 2013 startete Mofa in Meyenburg. Jens Grünke fährt mit der mobilen Werkstatt auch Grundschulen in Wittstock und in Wittenberge an.

Bei den Kindern ist das Werkeln mit Holz und Kabeln der Renner, weiß Ausbilder Sven Grünke. Sie seien mit Eifer dabei. „Alles, was wir bauen, leuchtet, summt, brummt oder fährt.“

 

Und jetzt werden eben die kleinen Weihnachtsbäume gebaut. Sven Grünke sieht die Erfolge der Arbeitsgemeinschaft, die die Älteren sicher an den alten Werkunterricht erinnern dürfte: „Wenn ich jetzt Siebtklässler habe, dann können die solche Sachen schon.“ Er versuche, spannend zu vermitteln, was die Kinder später im Leben brauchen können.

Das sehen auch Gornig und Altenburg so, die sich die Kosten für das Projekt in Zukunft teilen wollen. „Über die Nachwuchsförderung redet ja jeder.“ Das Projekt Mofa, das die Bildungsgesellschaft betreut, werde „mit keinem Pfennig staatlichem Geld“ finanziert, betonte Wolfram Kreklow, Ausbildungsleiter bei der Bildungsgesellschaft. Deshalb sei es auch eine besondere Geschichte, wenn die örtlichen Firmen hier aktiv sind.

Von Beate Vogel

MAZ vom 26.11.2015

- Neues Netz für Boldela

Die MEB baut in Boldela eine neue Stromversorgung für die WEMAG.